NACHRUF Shlomo Graber (1926-2025)
NACHRUF
mit tiefem Mitgefühl nehmen wir Abschied von Shlomo Graber, einem bemerkenswerten Zeitzeugen unserer Schule. Durch seine bewegenden und tief ergreifenden Ausführungen hat er als Auschwitz-Überlebender in den vergangenen zehn Jahren unzähligen Schülerinnen und Schülern nicht nur die Schrecken der NS-Herrschaft vor Augen geführt, sondern auch Mut, Würde und Denkanstöße für ein verantwortungsvolles, menschliches Handeln vermittelt.
Shlomo Graber verdanken wir, dass dieser Abschnitt der Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, sondern lebendig und anschaulich bleibt – nicht nur als bloße Erinnerung oder Lippenbekenntnis, sondern als klare und wichtige Mahnung: Nie wieder darf sich eine derart menschenverachtende Ideologie in unserer Gesellschaft durchsetzen. Shlomo Grabers Wirken und sein beispielloses, unermüdliches Engagement hat unsere Schulgemeinschaft nachhaltig geprägt, die Wertschätzung von Vielfalt gestärkt und das Verständnis für Verantwortung in unserer Gesellschaft vertieft.
Wir trauern um einen geschätzten Zeitzeugen der NS-Vergangenheit, der mit seiner Offenheit, seinem Mut und seiner humorvollen Menschlichkeit tiefe Spuren hinterlässt, die überregional weit über unsere Schule hinauswirken. Mögen seine kostbaren Erinnerungen uns allen, aber vor allem Ihnen Trost spenden und seine wertvollen Botschaften auch in Zukunft Orientierung und Halt geben.
In stiller Anteilnahme, tiefer Trauer und Dankbarkeit für das Vermächtnis von Herrn Shlomo Graber, verbleiben wir
Die Schulgemeinschaft der
Gustav-Heinemann-Schule